




Cyberfeminismus-Index, Mindy Seu (Hrsg.)
Im Cyberfeminism Index reflektieren Hacker, Wissenschaftler, Künstler und Aktivistinnen und Aktivisten aus allen Regionen, aller Hautfarben und aller sexuellen Orientierungen, wie Menschen sich mithilfe von Technologie neu erfinden können. Wenn wir uns mit der Geschichte des Internets befassen, wird uns beigebracht, den Fokus auf Technik, den militärisch-industriellen Komplex und die Urväter zu legen, die die Architektur und die Protokolle geschaffen haben. Doch das Internet ist nicht nur ein Netzwerk aus Kabeln, Servern und Computern. Es ist eine Umgebung, die ihre Nutzerinnen und Nutzer prägt und von ihnen geprägt wird.
Die Entstehung und Nutzung des Cyberfeminism Index ist ein sozialer und politischer Akt. Er nutzt den Begriff des Cyberfeminismus als Überbegriff, differenziert ihn und rückt ihn ins Blickfeld. Unter der redaktionellen Leitung der Designerin, Professorin und Forscherin Mindy Seu enthält er mehr als 700 kurze Beiträge zu radikalem, technikkritischem Aktivismus in verschiedenen Medien, darunter Auszüge aus wissenschaftlichen Artikeln und Fachtexten; Beschreibungen von Hackerspaces, Gruppen von Aktivistinnen und Aktivisten für digitale Rechte und Bio-Hacktivismus; sowie Darstellungen feministischer Netzkunst und Medienkunst.
Der Cyberfeminism Index – gewissermaßen ein Anti-Kanon – ist sowohl eine unverzichtbare Einführung für Laien als auch ein umfassender Leitfaden für Lehrkräfte. Er würdigt die Vielfalt der Praktiken, die unter diese unvollkommene Kategorisierung fallen, und macht die lange übersehenen Ursprünge des Cyberfeminismus sowie sein weitreichendes Erbe sichtbar.
Veröffentlicht von Inventory Press
Softcover mit Umschlagklappen
608 Seiten
170 x 240 mm
ISBN 9781941753514


